Samstag, 1. Juni 2013

Irland, Mahon Valley Tag 3

Heute früh wartete jemand auf mich an der Rezeption. Michael Desmond, "Walking Guide" kennt die Region wie seine Westentasche. Mit seinem Auto sind wir von Waterford ins Mahon Valley gefahren...

Nachdem wir das Auto auf dem Parkplatz abgestellt hatten, unsere Rucksäcke umgeschnallt, ein lustig Lied trällernd, Richtung Berg wanderten... Da stellte sie sich uns in den Weg...

Die Riesenweinbergschnecke Black Panther... Beherrscherin der sieben Meere und des Mahon Valley...

 Aber wie ihr an den folgenden Bildern unschwer erkennen könnt... Michael und ich meisterten die Herausforderung... Und zogen ungehindert unseres Weges... (Keine andere Schnecke hat sich uns im Mahon Valley an diesem Tag mehr in den Weg gestellt)(keine Angst Black Panther hat die Begegnung überlebt, was aber die Schafe mit ihr angestellt haben? - keine Ahnung (und davon jede Menge) :-)

 Doch dann begann der Spass erst richtig... Auf dem oberen Foto könnt ihr ganz im Hintergrund die Mahon Falls erkennen... hier noch klein...



Langsam nähern wir uns der Sache...

Etwa 90 Minuten später hatten wir dann etwa die hälfte des Gesamten Wasserfalles erklommen. Regen und Wind nahmen stetig zu... Die Steine wurden immer glitschiger... Wichtig wie bei jeder Wanderung im Hochgebirge auch hier ordentliche Schuhe!!! Die Knöchel müssen fest umschlossen sein... Eigentlich sollte Lough Counshigaun unser Ziel sein... Aber auch Michael war die Sache mit Wetter, Weg und Entfernung nicht ganz geheuer... Nach dem zweiten Katarakt machten wir also kehrt... Michael kannte noch einen anderen Aufstieg zum Lake...  Nach etwa 21/2 Stunden waren wir wieder beim Auto.

 

Etwa 10 Minuten Autofahrt brachte uns zu einem anderen Parkplatz... Dieser lag noch in der Baumzone. Michael meinte, von der Stelle wo wir kehrt gemacht haben ist der See etwa 2 Stunden Fussmarsch und Aufstieg entfernt...

Schnell hatten wir die Baumzone hinter uns... langsam begann es aufzuklaren, und der auffrischende Wind zeigte uns das wir immer höher kamen...



Wiederum etwa 90 Minuten später hatten wir den Lake, ein Überbleibsel aus der Eiszeit erreicht...
Der "Mist" Die Iren bezeichnen den Nebel, den ihr im Hintegrund erkennen könnt als solchen...
Michael meinte: "Kein Regen und trotzdem Nass" Also der "Mist" versperrte uns den Blick auf die komplette Felswand die den See nach hinten hin begrenzt und einfasst... spektakuläre 300 Meter ragt die Wand in die Höhe.

Der Abstieg beschenkte uns dann doch noch mit ein paar sonnigen Momenten... und einer schönen Fernsicht bis zum Meer. Auch dieser Aufstieg dauerte alles in allem seine 21/2 Stunden... war aber nach Aussage von Michael angenehmer als den Weg am Wasserfall vorbei fortzusetzen um dann über einen Bergrücken den Abstieg zum Lake zu unternehmen... Michael könnt auch ihr erreichen Auf Facebook: "Nire&Comeragh Guided Walks" oder sherpamick@gmail.com Man muss kein Alpinist sein um die Tour zu gehen... Sollte sich aber seiner Füße bewusst sein... Der Weg führt durch Feuchtwiesen, ferner sollte man genau darauf achten wo man den Fuss setzt, zwischen den Felsen gibt es kleine Hohlstellen, also Aufpassen! Aber das sollte man ja immer... Der Weg ist auch nicht Beschildert, also so wie in Deutschland mit Plaketten, Rundwanderwegen etc. Also wenn ihr ohne Guide gehen wollt empfehle ich euch gutes Kartenmaterial und einen Kompass... (Bin halt kein GPS Freak) (Aber das Navi im Auto mag ich nicht missen) Gute Karten bekommt ihr übrigens auch schon in Deutschland...

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