Sonntag, 28. Juni 2015

Belgien Waterloo Nachmittag

Hougoumont brennt... Gegen 15.00 Uhr greift das Feuer auch auf das Haupthaus über... Wird der rechte britische Flügel nun zusammenbrechen ? La Haie Sainte im Zentrum hält, auch der zweite Angriff von Ney wird abgewehrt... Die dort noch lebenden Soldaten verfügen jeder nur noch über drei bis vier Kugeln Munition... Wenn Napoleon das wüsste...


Eine Gefechtspause tritt ein. Danach übernimmt die französiche Artillerie. Um Hougoumont entbrennen neue, schwere Kämpfe. Holländische, nassauische Einheiten werfen sich dort in den Kampf, drängen auch hier die Franzosen zurück... Irgendwann in diesen Nachmittagsstunden fällt das berühmte Zitat Wellingtons: "Ich wünschte es wäre Nacht oder die Preußen kämen." Die Lage wird für den Iren immer schwieriger... Seine Kampfkraft ist um mehr als die Hälfte geschrumpft... Die Munition wird knapp... Wie lange halten die Gehöfte noch stand? Seit 10.00 Uhr ist der Duke ständig durch Kuriere über den Anmarsch der Preußen unterrichtet...  Hougoumont hält! Die Gefechte um das Schloss lassen nach, der rechte Flügel steht unverändert...


 Im Zentrum nähern sich nun Reiter... Vierzig Schwadronen Kürassiere, Ulanen ... französiche Kavallerie...



Sofort bildet die britische Armee Karree`s... Die Einheiten igeln sich ein, zwischen den Karree`s entstehen Gassen... Die Soldaten stehen in 6 - 8 Reihen hintereinander Gewehre, Bajonette, Artillerie geladen mit Kartätschen. Vielen kleinen Bleikugeln, die eine Streuwirkung erzielen. Bis auf  dreißig, vierzig Schritt werden die Reiter herangelassen, dann Feuer aus allen Rohren. Gezielt wird auf die Pferde. Diese sollen fallen und auf dem Boden liegend Hindernisse für die nachfolgenden Angriffswellen darstellen...  Ein eingeübtes Manöver... Kein Kavallerist kann den Ritt durch die Gassen zwischen den Karree´s überstehen, zu lang ist die Front der Grenadiere... Tausendfach Tod, Verwundung, Verstümmelung...


Siebenmal greift die französiche Kavallerie an... Zuletzt mit Unterstützung durch die Kaiserliche Gardekavallerie... siebenundsiebzig Schwadronen.  Die Franzosen verzichten auf Artillerievorbereitung, diese könnte den Karree´s zusetzen bevor die Reiter erscheinen. Trägt Napoleon die Verantwortung?



Die Karee´s halten... Alliierte Kavallerie bringt die Entscheidung, wirft die Franzosen entgültig. Der Ofergang der französichen Kavallerie war umsonst... Napoleon hat noch einen Trumpf im Ärmel. Seine Garde, die "Besten der Besten" haben noch nicht im Kampf gestanden...


Auch wenn die Karee´s standhalten, die Verbündeten sind niedergekämpft. Einer letzten Attacke kann niemand mehr standhalten...  Napoleon schickt die Garde ins Feld, die Garde marschiert... Es ist 16.30 Uhr


Im Zentrum, zwischen la Haie Saint, das zwischenzeitlich geräumt wurde und Hougoumont liegt ihr Ziel.
Gerüchte machen die Runde... "Grouchy ist auf dem Schlachtfeld erschienen..." Napoleon hatte diese in Umlauf gebracht, um das letzte aus seinen Soldaten herauszuholen...  Psychologie? Der Kaiser der Franzosen wusste bereits seit 14.00 Uhr das die ersten preußischen Vorausabteilungen in der Nähe des Schlachtfeldes bereitstanden. Um 16.30 Uhr greift Bülow mit zwei preussischen Bataillonen den französichen rechten Flügel an. Um 17.30 Uhr ist das gesamte Korps Bülow in die Kampfhandlungen involviert, die Franzosen werden zusammengetrieben, zurückgetrieben.Wellington sammelt die Reste seiner Korps und Bataillone und unter seiner persönlichen Führung wird die französiche Garde attackiert. Die Gardegrenadiere haben verstanden das nicht Grouchy erschienen ist, sondern die geschlagen geglaubte Preußische Armee.  Vom Kommandanten der Garde, Pierre Etienne Cambronne, werden die überlieferten Worte: "Die Garde stirbt aber sie ergibt sich nicht" gesprochen. Die Reste der französichen Armee werden bei Belle Alliance zusammengetrieben.  Um 21.00 Uhr treffen Wellington und Blücher zusammen. Napoleon Bonaparte, Kaiser der Franzosen befindet sich auf der Flucht. 50.000 Mann liegen an diesem Abend auf dem Schlachtfeld. Tod, verwundet oder bis an ihr Lebensende verstümmelt...
Und das Schlachten in Europa wird weiter gehen...
Krim, Solferino, Düppel, Königgrätz, Sedan, Tannenberg, Verdun, Ypern, Stalingrad, Normandie, Ardennen, Berlin ...



Samstag, 27. Juni 2015

Belgien Waterloo früher Nachmittag

Michel Ney, Fürst von Elchingen und Marschall von Frankreich wurde von Napoleon "Tapferster der Tapferen genannt" Als Sohn eines Böttchers in Saarlouis geboren, diente er sich in den Kriegen seit der Revolution unermüdlich im französichen Heer hoch. Heute hier vor Waterloo sollte er das französiche Zentrum befehligen... Der Herzog von Oranien, wäre also sein direkter Gegenspieler...


Der Infantrieangriff gegen das Alliierte Zentrum befehlingt von Ney, und vorgetragen vom 1.Korps unter General d`Erlon begann schließlich gegen 14.00 Uhr... Zum Schutz gegen die französiche Artillerieattacke hatte Wellington seine Einheiten unter dem Herzog von Oranien hinter einen Hügel zurück gezogen... Als Kanonenfutter hatte der Ire eine kleine niederländische Einheit vor dem Hügel postiert... Den Franzosen war nicht eindeutig klar was sich hinter dem Hügel verbarg als sich die Linieninfanterie in Bewegung setzte...


Schließlich marschierten die Franzosen hügelaufwärts, durch tiefen Matsch, des am Vortag vom Regen aufgeweichten Bodens, die Männer verloren im beinahe knietiefem Morast ihre Schuhe, es ging barfuß weiter, gleichzeitig fielen links und rechts neben ihnen ihre Kameraden... Jetzt waren sie in Reichweite der britischen und niederländischen Artillerie... Ständig rückten von hinten Männer nach, um die Gefallenen zu ersetzen...


Unaufhaltsam näherten sich die Franzosen... marschieren, Gewehr anlegen, feuern, laden, Gewehr auf! Marsch, anlegen, feuern, laden... Unaufhaltsam... Eine Mauer des Todes!


Salve um salve wurde abgegeben, das Inferno war fürchterlich... In Pulverqualm gehüllt wusste niemand was wirklich geschah... Was als nächstes passierte... Wer hat die nächste Niete gezogen? Was denkt man? Wie kann ein Mensch so etwas aushalten? Wieso können Menschen in eine solche Hölle marschieren?


La Haie Saint konnte von den Franzosen nicht genommen werden, die Linien vollführten Schwenkbewegungen, weiter die Höhen aufwärts...


Schließlich trafen sie auf die Holländer und die Highlander unter Sir Thomas Picton...Auch diese hatten unter den herannahenden Franzosen fürchterlich gelitten... Es galt er oder ich... Exerzieren, Drill, unmenschlicher Drill entschieden mit über Leben und Tod... Welche Kolonne, welche Linie konnte schneller laden, schießen und erneut laden... Maschinerie des Todes...


Die Alliierten warfen die Franzosen schließlich zurück, und verfolgten sie bis unter deren Batterien... Picton fand den Tod...  Der Angriff auf das Zentrum war abgewehrt... Gegen 15.00 Uhr griff Ney erneut nach La Haie Saint... Auch diese Attacke misslang...Beide Seiten hatten einen hohen Blutzoll zu entrichten, die Männer waren erschöpft... Am Horizont beobachtete Napoleon dunkle Marschkolonnen... War das Grouchy, waren das die Preußen?

Donnerstag, 25. Juni 2015

Belgien Waterloo gegen Mittag

Heute Früh bei der Besprechung mit dem Kaiser hatte er diesen wütend gemacht... Nicolas Jean de Dieu Soult Herzog von Dalmatien und heute am 18.Juni 1815 Generalstabschef der Französichen Armee. Er hatte auf das die Alliierten Armeen begünstigende Gelände aufmerksam gemacht, und die Meinung vertreten Napoleon solle Grouchy zurück beordern und erst mit der vereinten Armee losschlagen... Napoleon war übermütig und erklärte: "die Schlacht sei nur die Sache eines Frühstücks" Marschall Soult sollte während des ganzen Tages nicht von Napoleons Seite weichen...


Mit unverminderter Härte brandeten die Franzosen gegen das Schloss Hougoumont...


Während sie das Wäldchen vor dem Schloss erobern konnten gelang es nicht die Mauern zu erstürmen. Wellington war wie Napoleon gehofft hatte, gezwungen das Schloss mit weiteren Mannschaften zu verstärken... Aber auch der Franzose musste weitere Kräfte an diesen Brennpunkt entsenden... 


Der Angriff auf den linken Flügel wurde eingeleitet durch eine Kanonade aus siebzig Artilleriegeschützen... Dann folgte Subervies Kavallerie Division ...


Schließlich begann um 13.00 Uhr der Angriff auf das britische Zentrum um La Haie Sainte. Ebenfalls eröffnet mit einer dreißig Minütigen Kanonade aus neunzig Artilleriegeschützen ...


Vier Infanteriedivisionen des I. französichen Korps setzten sich in Bewegung als gegen 13.40 Uhr das Artilleriefeuer eingestellt wurde...


Das Zentrum befehligte der Prinz von Oranien...


Noch hielten die Reihen der Verbündeten. Östlich von Waterloo bei Wavre rieten Grouchys Offiziere dem Marschall dazu die Schlacht abzubrechen und schleunigst Richtung Waterloo zu marschieren um dem Kaiser zur Hilfe zu eilen...  Wellington wartete auf die Preußen. Wo blieb Blücher?

Mittwoch, 24. Juni 2015

Belgien Waterloo Verzögerung

Von Gruchy kamen keine Nachrichten... Erst gestern am 17.Juni hatte er vom Kaiser den Befehl erhalten die Preußen bis zum Rhein zu verfolgen, zu stellen und zu vernichten. 37.000 Mann, fast ein Drittel der gesamten  Armee, hatte Napoleon ihm dafür zur Verfügung gestellt. Aber wo waren die Preußen jetzt? Der Kaiser vermutete sie östlich, bei Namur...


Wellington war in Kontakt mit Blücher. Durch Boten war der Ire vom Preußen unterrichtet worden, das dieser sein Heer geordnet habe und bereit sei sich mit ihm zu vereinigen. Die Preussen sollten zu ihm stoßen und seinen linken Flügel verstärken. Wellington wartete auf den Angriff der Franzosen, in Erwartung der Preußen hatte er sein Gros auf dem linken Flügel konzentriert. Niemand durfte den Zusammenschluss der beiden Armeen verhindern. Schloss Hougoumont lag vor seinem rechten Flügel, besetzt von etwa 400 Briten...


Um 8.00 Uhr versammelte der Kaiser der Franzosen seine Generale um sich, gab letzte Befehle aus. Er war bester Laune, von Grouchy keine Nachrichten, das war ein gutes Zeichen... Er war also den Preußen auf den Fersen... Das Ammenmärchen dieses Kellners war also unwahr. Offizieren hatte ein Kellner, in dessen Gasthof gestern noch Engländer untergebracht gewesen waren, berichtet, Die Preußen wären nach Norden abgezogen um sich bei Wavre zu reorganisieren... Eine Armee, die so geschlagen war wie die preußische, würde sich so schnell nicht wieder Erholen. Napoleon hatte sich auf dem Schlachtfeld von Ligny mit eigenen Augen vom zustand der Preußen überzeugt... Überdies machte es keinen Sinn, der Nachschub der Preußen war bei Namur, dahin sollte Grouchy gehen, dachte Bonaparte. 


Napoleon befahl seinen Soldaten den Aufbruch... Und etwa ab 9.00 Uhr beobachteten die Engländer das Aufziehen der ersten französichen Kolonnen... etwa zwei Kilometer war der Feind entfernt...  Noch blieb der Angriff aus... Es dauerte lange bis die Französiche Armee sich entfaltete... Wellington war das Recht... So gewannen die Preußen Zeit. Blücher war im Anmarsch mit vier Korps... Wellington würde nun nicht den ersten Schritt machen, er würde weiter warten...


Um 11.30 Uhr eröffnete Jerome Bonaparte, der Bruder des Kaisers, mit dem Angriff auf Schloss Hougoumont die Schlacht von Waterloo.


Napoleon erhoffte sich durch diese Attacke eine Schwächung von Wellingtons linkem Flügel... Er glaubte der Duke würde zu lasten seines linken Flügels Verstärkungen Richtung Hougoument senden. Gleichzeitig mit dem Angriff der Infantrie begannen die französichen Geschütze zu brüllen...


Sofort erwiederte die Artillerie der Alliierten... Pulverqualm überlagerte das Schlachtfeld, oft zeigten nur noch die Feldzeichen, Fahnen und Standarten an, wo die Regimenter, Brigaden und Bataillone Aufstellung genommen hatten oder in welche Richtung sie sich am bewegen waren...


Das Morden begann... Der Sensemann sollte an diesem Tag reichlich Ernte einfahren...Wie immer sollte er der eigentliche Sieger des Tages werden... Etwa zwanzig Kilometer weiter östlich bei Wavre, war Grouchy in ein Gefecht mit der Preußischen Armee verwickelt... War das die Hauptmacht, die er verfolgte, die Vorhut oder die Nachhut? Mindestens ein Korps hatte Gruchy da vor sich... Wo war Blücher? Dann ertönte von Westen aus der Richtung von Waterloo gut hörbar Kanonendonner... Was hatte das zu bedeuten? Gruchy beriet sich mit seinen Offizieren...


Sonntag, 21. Juni 2015

Belgien Waterloo der Duke of Wellington


Arthur Wellesley 1. Duke of Wellington Oberbefehlshaber der verbündeten  Britischen-, Hannoveraner-, Braunschweiger- Nassauer- Streitkräften und denen der Vereinigten Niederlande erfährt während des Abendessens am 15 Juni vom Prinzen von Oranien das erste französiche Aufklärer die Strassenkreuzung von Quatre-Bras erreicht haben.


Da Marschall Ney der Befehlshaber der Franzosen vor Quatre-Bras vermutet das hinter den für ihn nicht einsehbaren Hügeln das Gros der Briten steht zögert er am Vormittag des 16. Juni die dort stehenden Niederländer anzugreifen, und die Kreuzung zu nehmen. Nach dem Eintreffen der Verstärkung hat Ney keine Chance mehr die Kreuzung zu erobern.Am Morgen des 17. Juni erhält Wellington Nachricht von der Niederlage der Preußen und deren Rückzug nach Norden.


Auf einem von West nach Ost verlaufenden Höhenzug zwischen Braine- l´Alleut und dem Maierhof Papellotte stellte Wellington am 17. seine Streitmacht auf. Die Strasse nach Brüssel war blockiert. Durch die  Position auf den Anhöhen hatte sich Wellington in eine taktisch günstige Position manövriert... Nun mussten nur noch die Preussen kommen... 


Wellington konnte in Ruhe abwarten... Seine Offiziere nutzten die Zeit, inspizierten ihre Regimenter...


Wünschten sich Glück für die bevorstehende Schlacht, manche verabschiedeten sich voneinander, bereiteten sich auf das unvermeidliche vor... Oder besprachen letzte Einsatzordres...

 

Auch die Gemeinen, die  Unteroffiziere und Unterführer warteten...



Trommeln wurden gerührt, Pfeifen ertönten...





Alles wartete...




Samstag, 20. Juni 2015

Belgien Waterloo die Preussen

Vorgestern, am 16.Juni 1815 wurden sie von Napoleon bei Ligny geschlagen. Den Männern der Kurmärkischen Landwehr, steht der Schrecken der Schlacht noch ins Gesicht geschrieben. Nur dem Schlachtenglück und dem Geschick des Generalleutnants von Gneisenau, der nachdem man den Feldmarschall Blücher vermisste, den Oberbefehl übernahm ist es zu verdanken das die Männer der vollständigen Vernichtung durch Bonaparte entgangen sind.


Blücher vermisst, doch zum Glück nur für kurze Zeit. Der "Feldmarschall Vorwärts" und Oberbefehlshaber der Preussischen Armee ist bei seinen Männern beliebt. Körperliche Strafen hat er abgeschafft. Blücher ist nun 73 Jahre alt. In Ligny, Vorgestern, wurde er verwundet als sein Pferd von einer Kugel getroffen zusammenbrach und ihn unter sich begrub. Wie immer führte er die Attacke der Reservekavallerie selbst an. Gott sei Dank bemerkten ihn die über ihn hinwegstürmenden französichen Kürassiere nicht. Heut in der Früh kam erneut Ordre... Napoleon droht wieder anzugreifen. Irgendwo in der Nähe von Belle-Alliance hat es geheißen...
 

Aber auf die Märker ist verlass, alles Brave Seelen aus der Mark Brandenburg. 


Und so reihen sie sich ein in die Kolonnen, auch Sachsen gehören zum Kontingent Blüchers... In Ligny wollte Napoleon die Preussen getrennt von den Briten und Niederländern stellen und schlagen... Gleichzeitig kämpfte in Quatre - Bras der französiche Marschall Ney gegen die Briten und verhinderte so den Zusammenschluss der beiden Heere...   


Eigentlich hätten die Preussen nach Ligny ihren Nachschublinien folgend Richtung Osten ausweichen müssen. Doch Gneisenau sah voraus das Napoleon nicht nach lassen würde und wich nach Norden auf Brüssel zu aus. Jetzt hat er die Armee wieder gesammelt und in Eilmärschen geht es dem Feind entgegen.


Und Blücher marschiert wieder kräftig in der Mitte seiner Männer mit.


Zwischenzeitig erreichen ihn beunruhigende Nachrichten. Am späten Vormittag hat der Corse die Briten angegriffen. Wellingtons Kuriere sprechen von einem Dorf namens Waterloo... Jetzt kommt es auf Schnelligkeit an ...


Ohne Pardon werden die Soldaten angetrieben...


Belgien Wallonie Brüssel - Waterloo die 100 Tage

Am Spätnachmittag des 17. Juni setzt Regen ein, der während der gesamten Nacht auf den 18. Juni anhält...


In diesem Gehöft etwa 15 km südlich von Brüssel in den damaligen Niederlanden, das Land Belgien existierte noch nicht, in Vieux Genappe nimmt Napoleon Bonaparte Kaiser der Franzosen Quartier... Es sollte die Nacht vor der letzten Schlacht des Corsen werden, der Schlacht von Waterloo.


Gestern hatte Napoleon die Preussen bei Ligny in einer Schlacht geschlagen, diese waren nun im Rückzug begriffen... Napoleon sammelte seine Marschälle um sich...


regelmäßig erschienen Meldereiter oder wurden mit Befehlen an die Armeeteile ausgesandt... Napoleons Armee war noch nicht versammelt... Er wusste aber das der Duke of Wellington auf ihn wartete.
  

Während seine Leibgarde dem Tagesablauf folgte...


Sich auf die Schlacht vorbereitet... Auch die Soldaten wussten das was in der Luft lag...


Ging der Wachdienst seinen gewohnten Gang...