Donnerstag, 9. Juni 2016

Katharerland Midi-Pyrénées Frankreich Mazamet und Hautpoul


Von Albi aus geht es nun in südsüdöstlicher Richtung über die D 612 nach Hautpoul und Mazamet. Die wellige, ruhige, landwirtschaftlich geprägte Landschaft des Lauragais wird bei Mazamet abgelöst von den Montagne Noir. Die "Schwarzen Bergen" bilden die letzten südlichen Ausläufer des Zentralmassivs. Mitlerweile haben wir auch Midi-Pyrénées verlassen und befinden uns im Haut Languedoc.



Hautpoul liegt wie ein Adlerhorst hoch oben im Berg. Heute leben im dem Berdorf eine Handvoll Menschen, während der Katharerkriege war das anders. In die abgelegene Berwelt flüchteten sich während der Kreuzzüge viele Katharer, es entbrannten Kämpfe, schließlich wurde Hautpoul durch die Kreuzritter zerstört.


Heute gibt es dort neben einer tollen Aussicht, ein kleines Restaurant und etwas Kunsthandwerk...


Nach der Zerstörung von Hautpoul, siedelten viele Überlebende im Tal, diese neue Ansiedlung -Mazamet- entwickelte sich zur Stadt. Reichtum kam gegen Ende des 19. Jahrhunderts mit der Wollindustrie.


Hier in Mazamet entstand dann auch unter wissenschaftlicher Begleitung durch die bekannte französiche Historikerin Anne Brenon ein sehenswertes Katharermuseum. Anne Brenon gilt als die Spezialistin zum Thema Katharer und hat mehrere Publikationen zum Thema herausgegeben.


Untergebracht ist das Museum im Office de Tourisme, hier bekommt man auch Übersichtskarten zum Wandern in der Region...


Und sehr gut gegessen habe ich in Mazamet im Restaurant "Le Grand Balcon" .


Tja und nun befinden wir uns in den Montagne Noir. Das bedeutet enge, kurvenreiche Täler, Serpentinen, steile Schluchten und in Lastours vier Fluchtburgen der Katharer. eine tolle Aussicht auf die Burgen bietet der Aussichtspunkt beim Campingplatz "Chateaux de Lastours"... (Bequem mit dem PKW zu erreichen)  Der Aufstieg auf "Schusters Rappen" zu den Burgen dauert etwa 2 1/2 Stunden - Kondition und gutes Schuhwerk unbedingt von Nöten!



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