Montag, 29. August 2016

Dänemark Inselwelt Fünen

Und dann noch die letzten Meter abwärts, einfach geradeaus rollen lassen. Die See, der Fährhafen ist zum greifen Nahe... Auch wenn die letzten Kilometer von Krusau / Kupfermühle durch das wellige Land vorbei am Flensburg Fjord, an Düppel über die große Brücke bei Sonderburg bis Fünshaven auf der Insel Als (zu deutsch Alsen) eher schon entspannend wirkten...


Irgendwie ist mit dem Anblich der Fähre Urlaub, das Geschrei der Möwen, der wunderbare Geruch der See... Entspannung. Erholung. Jetzt. In diesem Moment. Ewigkeit. Auch der Regenguss der sich aus den dunklen von Westen hereinziehenden Wolken entlädt kann daran nichts ändern... Dann ist die Fähre auch schon da, die Bugklappe öffnet sich und beim Auslaufen ist die kurze Schauer schon wieder Vergangenheit...


Keine Stunde Fahrzeit dauert von der Grenze bei Krusau / Kupfermühle die Fahrt zum Fährhafen Fünshav auf der Insel Als. Von hier geht die Fähre mit etwa 50 Minuten Fahrzeit rüber nach Bojden. Alternativ kann man Fünen auch über die Autobahn erreichen. Man folgt der deutschen A7 ab der dänischen Grenze einfach weiter bis Kolding um dort auf die E20 zu wechseln. Eine Brücke überspannt hier den kleinen -den lille Belt-  und Fünen ist erreicht. 
 

Vielleicht macht das ja sogar Sinn wenn man in den Norden der Insel will... Hmm... die Fahrzeit mit dem PKW bis Odensee dauert von der Grenze aus etwa 80 Minuten... 


Doch angesichts dieser Bilder, dem salzigen Geruch der See... auf keinen Fall... Ich lebe - Heute.Hier.Jetzt.



Wer über die Fährverbindung mehr wissen will:  www.faergen.de Und wie ihr unschwer erkennen könnt... Regen ist hier schnell wieder vorbei...


Na, und schließlich will ich nicht in die Hans-Christian-Andersen Stadt Odensee sondern in den Süden der wunderschönen Insel...


Darüber dann ein andermal mehr...


Dienstag, 23. August 2016

Wanderung zur Schlappoldalpe Fellhorn Oberstdorf Bayern

Auf 1760 Höhenmetern liegt Deutschlands höchstgelegene und größte Sennalpe. Da wir schon einmal auf dem Fellhorn angekommen sind - nun - sollten wir selbstverständlich die kurze Wanderung zur Alpe antreten... jemand was dagegen?


 Wie ich ja bereits erzählt habe, ist die Wanderung zur Alpe in ca 30 -40 Minuten zu bewerkstelligen. Der Ausflug ist auch bestens für Kinder geeignet. Von der Fellhorn Mittelstation geht es erst bergab und um den See herum...


Das gelbe Schild darf man ruhig ernst nehmen, auch auf dem Weg zur Alpe sollte man auf "vernünftiges" Schuhwerk nicht verzichten... Für mich bedeutet das immer Knöchel umschließend... Geröll, nasses Gras, ein unvorsichtiger Schritt kann schnell zum Verhängniss werden...  Klar, Steigeisen benötigt auf dem Weg zur Alpe niemand... Hacke und Seil können auch zu Hause bleiben... Spass beiseite...


Kach kurzem Abstieg zum See und seiner Umrundung geht es hinter dem See wieder einen kurzen Anstieg hinauf. Oben beginnt dann ein toller Panoramaweg, satte Wiesen, toller Ausblick auf das Bergpanorama... Na, und hin und wieder, allerdings nicht lila... -na- keine Angst, die wollen nicht mal spielen, auch wenn sie auf dem Wanderweg neugierig alles beäugen was sich nähert...


Tja und auf der Alpe kann man dann bei deftiger Brotzeit und einem leckeren isotonischen Kaltgetränk... nein nein... keine Modebrause ich mein n leckeres Bier, die Berge genießen... Besser noch, den hier produzierten Käse... in diesem Februar (2016) übrigens mit der Goldmedaille ausgezeichnet... Und beim Käsen darf auch zugeschaut werden...


 Na und weil so schön ist...


Zurück kann natürlich der Panoramaweg genommen werden... Der Fahrweg ist aber auch ok...


Wunderschöne Berge... Und wer noch mehr wissen will: www.alpe-schlappold.de


Donnerstag, 4. August 2016

Berglar-Kirbe mit Alphornbläser auf dem Fellhorn Oberstdorf Bayern


" Nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Christentums sollte uns nachdenklich machen"

                                                                                                               Pfarrer Peter Guggenberger


Berglar-Kirbe -Bergmesse auf dem Fellhorn- regelmäßig in den Sommermonaten -bei jedem Wetter- findet die Bergmesse bei der Station Schlappoldsee statt. In diesem Jahr untermalt von 50 Alphornbläsern und den "Wertacher Singföhla"...    


Wenn langsam die Nebel aus dem Tal in die Höhe steigen, die Konturen der Berge freigeben, die Alphörner in ihrem ruhigen unaufgeregtem Wesen einfallen ... Gänsehaut Faktor pur...   Dann können die Gedanken entfliehen... Wohin... Peter Guggenberger Pfarrer aus Oberstdorf thematisierte in der Predigt den Tagesheiligen Christophorus Schutzpatron der Reisenden... Während der Predigt fiel dann der einleitende Satz.


Meine Gedanken entflohen über den Begriff "Islam" zu dem Thema, dem man dieser Tage zwischen den Taten von Würzburg, München, Nizza und all den anderen Orten unmöglich entkommen kann...  Jetzt auch hier, hier... mitten in dieser phantastischen, friedlichen, auch dramatischen Natur.  -die Schwäche des Christentums- Schnell war ich weg vom Islam... Ja, wer bekennt sich nach all den Missbrauchsskandalen, nach einem Tebartz von Elst, usw. noch zur katholischen Kirche? Brauchen wir diese überhaupt noch? Wofür? Und was für die Katholiken gilt, gilt das nicht auch für die Protestanten, die Freikirchler?


Ich möchte hier keine Predigt beginnen... Das sind Themen die ein jeder mit sich selber ausmachen soll. Ich denke aber wir sollten acht geben... Über die Jahrhunderte haben die Kirchen -die Möglichkeit der christlichen zweiten Chance, die Möglichkeit der Vergebung- unsere Kultur geprägt... Auch Rückschläge gehörten und werden auch zukünftig leider immer wieder dazu gehören... was wohl nur allzu menschlich ist ...  


Ich kann dies nicht einfach so über Bord schmeißen... kritiklos... was geht es mich an... genau hinsehen -  Nachfragen... Auch das gehört zur Demokratie... Und hat nicht das Ringen zwichen Martin Luther und dem Papst nicht auch viel zum Entstehen unserer Demokratie beigetragen... "Viel ist schon gewonnen wenn nur einer aufsteht und "Nein" sagt".


Ist das Christentum schwach? Ist nicht vielmehr unsere Gesellschaft schwach und welchen Anteil an dieser "Schwäche" hat das Christentum? Ach egal...


Am Ende blieben die Alphornbläser und ihre beruhigende Art. Und die Berge, die ewig hier sein werden... Egal was uns Menschen so alles umtreibt... Und die Berge sind phantastisch... Göttlich?




Mittwoch, 3. August 2016

Allgäuer Alpen Fellhorn Oberstdorf Bayern

Auf 2038 Höhenmeter liegt der Gipfel des Fellhorn. Stillach- und Kleinwalsertal und damit Deutschland und Österreich, trennt der Berg. Wanderer, Skifahrer und Blumenfreunde -wegen seiner ausgedehnten Alpenrosenfelder- bringt er zusammen.



Von Oberstdorf ist die Fellhornbahn, die seit 1972 dabei hilft den Berg zu bezwingen, leicht zu erreichen. Die Talstation liegt im Stillachtal. Und in diesem Jahr (2016) dürfen Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre in Begleitung eines Elternteils die Bahn kostenlos nutzen ...


Auf 1750 m schließlich liegt die Station Schlappoldsee. Von hier aus führen viele Wanderwege in die Bergwelt. Einfach zu begehen ist der Weg zur Schlappoldalpe. Der Weg führt um den Bergsee herum. Je nachdem wie gut man zu Fuss ist, ist die Alpe nach etwa 30 - 40 Minuten zu erreichen. Hmm nun, also auch schneller, eben je nach Kondition etc.


Man kann aber auch einfach in der Kabinenbahn sitzen, -sorry- stehen bleiben und bis zur Gipfelstation weiterfahren... 


Von der Gipfelstation aus lässt sich dann über einen Grat der Gipfel in ca 15 Minuten Fußmarsch erreichen...
Nicht nur der, hier bietet sich der Einstieg in ein tolles Bergerlebniss mit mittelschweren bis schweren Bergtouren bis hin zu Routen die Klettererfahrung und Trittsicherheit verlangen.


Wichtig sind aber auf alle Fälle gutes, festes Schuhwerk und ordentliche Kleidung. Auch wenn es im Tal sonnig warm ist, kann es im Hochgebirge sehr schnell kalt werden oder gar Regen aufziehen. Warme Jacke und Regenschutz gehören daher, neben einer Flasche Wasser immer in den Rucksack. Besser ist das Zwiebelsystem, also warmes leichtes Fleece und/oder Pullover und Softschell und/oder Regenjacke, eben nach persönlichen Vorlieben. Und wenn wir einmal dabei sind - auch eine Kopfbedeckung ist selten umsonst eingepackt... auch wegen der Sonne. Last but not least... selbstverständlich Sonnenschutz... (aber wem sag ich das)


Schließlich kann man sich getrost auf angelegten Pfaden ins Gebirge wagen. Wie immer in der Natur sollte  trotz Urlaub (und den wunderschön gestalteten und emotional ansprechenden Werbebildern und Texten diverser Outdoorausrüster) der Grundsatz gelten -Verstand eingeschaltet lassen- und die Wege nicht verlassen... 


So steht einem genussvollen Tag im Hochgebirge mit spannenden Aus- und Einsichten nichts mehr im Wege... (bin dann mal weg...)