Sonntag, 23. Oktober 2016

Irland - Cong - Zwischen Abtei und John Wayne

Manche bezeichnen es als eines der schönsten Dörfer im Westen Irlands... Nun, also auch wenn ich jetzt meinen Ruf als Romantiker einbüße... Also bei manchen... Cong hat mit Sicherheit etwas, und der Besuch lohnt sich - aber als eines der schönsten Dörfer... Hmm... Aber seht selbst...


Cong geht auf eine Klostergründung, die sogenannte Cong Abbey aus dem 7. Jahrhundert zurück und entwickelte sich sogar zum eigenständigen Bistum. Dann kamen in 11.Jahrhundert die Wikinger, plündend und brandschatztend...


Die Augustiner, also ein Mönchsorden (In München gibt es im übrigen den Augustinerbräu) (ob das wohl ein lebenslustiges Völkchen war?) kamen dann im 12. Jahrhundert gründeten die Abtei neu und es ging wieder aufwärts... Dann kam Heinrich der VIII - also er kam nicht nach Cong, also zumindest weis ich nicht ob er jemals in Cong war... 1541 wurde er König von Irland, mit der römischen Kirche hatte er wenig bzw. Hmm... nun also Heinrich wollte seine Ehe durch den Papst annulieren lassen (die erste von insgesamt sechs), dieser lehnte ab. Heinrich VIII gründete dann die Kirche von England - und machte sich zu ihrem Chef...


In diesem Zusammenhang löste Heinrich die Klöster -erst in England später dann auch in Irland auf- kassierte ihre Schätze was man in diesem Fall nicht stehlen sonder -säkularisieren- nennt... Und für Cong hatte das zur Folge das die Abtei wieder dem Verfall preisgegeben war... 


Cong Abbey wohl, eher seine Überreste vereint romanische und gotische Stilelemente, was sicher auch seiner wechselvollen Geschichte geschuldet ist...


Bekannt wurde Cong im übrigen durch das hier gedrehte Hollywoodmovie "The Quiet Man" Mit John Wayne und Maureen O`Hara in den Hauptrollen... Also lang, lang ist her...  (Nein nicht der Lang Lang, der ist doch Pianist) John Wayne war in meiner Jugend (ha, also ebenfalls schon lange her) die Verkörperung des aufrichtigen Amerikas... (Hab ich das jetzt richtig ausgedrückt?) Also er war definitv Schauspieler... Rauhbeinig, rauflustig, meistens Cowboy - aber immer der aufrichtige Held...


Tja, und von dieser Vergangenheit zehrt das Dörfchen noch heute... Na, und dann wäre da noch Ashford Castle... Aber sorry das ist eine eigene Story, davon ein andermal mehr...


Bevor ich´s vergesse... Bei Pat Cohan hab ich hervorragend gegessen... (Und ein lokales Craft Beer getrunken) Super, absolut empfehlenswert... also dafür würde ich glatt wieder kommen...




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