Mittwoch, 14. Dezember 2016

Irland - Dublin - nur vorläufig...

                   "The only thing necessary for the triumph of evil is for good man to do nothing."
                                                                                                                 Edmund Burke


Dublin, letzte Station meiner Irlandreise...  Von 1743 bis 1750 studierte Burke am Trinity College in Dublin.
Das Zitat das ich an den Beginn dieses Posts gesetzt habe schreibt man ihm zu. Gestolpert darüber bin ich ebenfalls im Trinity College. In großen Lettern steht es die Fläche ausfüllend auf ein Fensterglas geschrieben... 


Vor einhundert Jahren Ostern 1916 besetzten irische Freiwillige das Gebäude auf obigem Foto, die GPO - das General Post Office - die Hauptpost in Dublin. Gleichzeitig erklärten sie die Unabhängigkeit von Großbritannien. Blutig beendeten die Briten den Aufstand, exekutierten die Anführer und warfen viele in die Gefängnisse. Auch wenn der Aufstand niedergeschlagen wurde, markierte er das Ende der Britischen Herrschaft über Irland. 


Eine durch Schauspieler lebendig gestaltete, knapp 2 Stunden lange Rundfahrt die "Beyond Barricades Bus Tour" erklärt wie es zu dem Aufstand kam, wie die Menschen darüber dachten, was sie zu erleiden hatten.
An markanten Punkten des Aufstandes wird erklärt was sich abspielte. Spannend gestalteter Einstieg in die irische Geschichte... empfehlenswert!


Trinity College, muss man hierzu etwas sagen...? Ja. Ein Muss ist die alte Bibliothek, der long Room oder auch das Book of Kells - "Weltdokumentenerbe" aus dem 9.Jahrhundert.


 "Das einzigste was nötig ist damit das Böse triumphiert, ist das die Guten nichts tun", so würde ich "frei" das Zitat Burkes übersetzen... Auf dem Weg zum Flughafen erklärte mir der Taxifahrer, er habe Angst, dass durch den Brexit der Nordirlandkonflikt der achtziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts wieder ausbrechen könne. Von Fanad aus bin ich quer durch Nordirland nach Dublin gefahren. Einzig an den Strassenschildern (Meilen / Kilometer) und der veränderten Teerdecke warend die beiden Länder zu unterscheiden. Grenzkontrollen existierten keine, eine Grenze war nicht zu erkennen. Segen des vereinten Europa.


 Mir macht Europa Spass... Gerne bin ich auf seinen Strassen unterwegs... Bewundere seine Vielfalt, entdecke überall immer wieder neue Aspekte einer im Grunde gemeinsamen Kultur. Die Menschen sind Großartig! Ich hoffe das die Politik eine gangbare Lösung findet - manches im Haus Europa läuft falsch, vieles im gemeinsamen Haus ist gut und Richtig.  Möge es ein gemeinsames Haus bleiben.


Dublin, Irland, bin sicher, wir werden uns wiedersehen...


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