Freitag, 20. April 2018

Unterwegs im Morgenland - Burj Khalifa

Stahl, Glas, Beton, nicht ganz sechs Jahre Bauzeit... Einweihung 2010, 828 Meter Gesamthöhe... 55 Sekunden braucht der Aufzug um die Aussichts- / Besucherplattform im 124. Stockwerk zu erreichen. Visionär, Zukunftsweisend? Egal, Genial, einfach Genial...

Scheich Mohammed Bin Raschid Al Maktoum steht für das wirtschaftliche Leben Dubais... Ob er die Vision zu diesem Bauwerk hatte? Entwickelt und jetzt auch unter der Verwaltung von Emaar, der stattlichen Projekt und Entwicklungsgesellschaft... Über die Bauzeit von sechs Jahren komme ich nicht hinweg...
 

Den Frauen und Männer, die für den Bau stehen kann man zumindest als Gemälde begegnen...


Die Aufzüge starten in der Dubai Mall. Das Besucherticket sollte vorher über das Internet gebucht werden, es ist dann deutlich preiswerter...


Sollte man Hoch fahren? Sorry dürft ihr mich nicht fragen...  Ja, man sollte... Oder man sollte in meinen Augen gar nicht erst nach Dubai fliegen... Ja, natürlich kann man vom Turmbau zu Babel und von Größenwahn etc. faseln... Man kann es aber auch genießen...


Die Gebäudespitze soll man noch aus 100 Kilometern erkennen können... Es sind definitiv andere Dimensionen in denen in Dubai gedacht wird...


Gibt es noch mehr zu sagen? Ja, wahrscheinlich noch vieles - aber nicht hier und nicht jetzt...


Gestern stand in der Zeitung das in Hamburg aus den Tanzenden Türmen ein Fenster auf den Gehweg gestürzt ist...sechs Jahre Bauzeit...


Donnerstag, 19. April 2018

Unterwegs im Morgenland - in der Übermorgenstadt

Dubai- Superlativ - unendlicher Reichtum - alles ist machbar - Beton - Glas - Stahl - Shopping ohne Ende - Gold - künstlich- unnatürlich...  Auf dem Weg ins 21. Jahrhundert? Auf dem Flughafen steht was von "Tor nach Asien"


Wie nähert man sich einer Übermorgenstadt... Vorsichtig? Mit Schwung? Augen zu und durch? Ängstlich? Selbstbewusst? Attacke? Nun... Vorurteilsfrei - Dubai ist Imposant! Ja, es ist ein Superlativ wenn man es vom Möglichen, vom Machbaren betrachtet... Vor etwas mehr als dreißig Jahren war das hier ein kleines Fischernest... Wie lange braucht man in Berlin für einen Flughafen...?


Pragmatisch? ich hab mich Dubai mit dem Flugzeug genähert! Ausgestiegen, ins Taxi und erst mal ab ins Hotel... Gepäck aufs Zimmer... Cola an der Bar... (woanders in der Welt eher n Bier) Kamera und Rucksack geschnappt und  raus... ich will was sehen... Hitze... Auf dem Bild oben ist eine Metrostation zu erkennen... Ich denke für Dubai das geeignete Verkehrsmittel... Wichtig zu beachten... Männer haben vorne einzusteigen, die hinteren Waggons sind ausschließlich für Frauen reserviert... Männer haben dort nichts verloren und haben Strafe zu zahlen... (wenn sie erwischt werden)...  Und das hat nichts mit den Frauenparkplätzen in unseren Parkhäusern zu tun...


Natürlich kann man sich auch die Füße plattlaufen... vergesst es... zu heiß... die Entfernungen zu groß, Wege zu weit... Sucht euch das Viertel eurer Wahl heraus... Fahrt mit der Bahn oder dem Taxi hin... und dann könnt ihr dort auch draußen rumlaufen... Lasst aber n Tankwagen mit Wasser neben euch her fahren... 


Tja, und in der Tat sieht es hier aus wie es ständig im TV und Kino gezeigt wird... Und die Häuser... Sorry die Betonfestungen sind in der Tat alle hier... Aber die kennt man ja eh... Auf "The Palm" kann man übrigen auch mit der Metro gelangen...


Hotels? Jede Menge, für jeden Geldbeutel... Diesmal habe ich mich für das Mövenpick entschieden...
War die richtige Entscheidung... Wellness und Pool brauche ich nicht... Super Frühstück - freundliches Personal... 


Das Hotel liegt in Jumeirah Lakes Towers... hab mich nie unsicher gefühlt, auch Nachts nicht, habe es trotz der Türme als gemütlich empfunden... Fünf Fussminuten zur gleichnamigen Metrostation, von dort erschließt sich die Stadt... Supermärkte und alles zum täglichen Bedarf umliegend...


Na Lust bekommen?


Dienstag, 17. April 2018

Unterwegs im Morgenland - vorletzte Stunden

Vorletzte Stunden, so langsam heißt es Abschied nehmen... Noch nicht ganz, vom Morgenland...   Helge Sobik war es glaube ich, der vom Übermorgenland geschrieben hat... Wenn ich ein paar Tage unterwegs war, also so zwischen Moscheen, Bergen, alten Dhau´s und sonst so... und dann noch in der Nähe einer Übermorgenstadt bin, einer wie Dubai... dann ist klar das es einen Stopover geben muss...


Mit Büchern / Autoren  und der Sehnsuch die sie in mir auslösen habe ich die Reihe der Posts über den Oman begonnen. Gerne lese ich die Geschichten von Helge Sobik. Unter anderem hat er im Picus Verlag veröffentlicht... Vieles was er "Am Fluss der Gedanken"  In "Irgendwo im Nirgendwo Unterwegs an den Enden der Welt" über den Oman schreibt, habe ich so vorgefunden...  Auch seine "Lesereise Dubai" berichtet treffend über die Stadt über die ich euch in den kommenden Posts erzählen werde... Überhaupt mag ich die "Lesereise XY Ungelöst..." Reihe aus dem Picus Verlag und nutze sie zur Vorbereitung meiner Reisen...


Ebenso nutze ich gerne die Reiseführer aus dem Dumont-  sowie die aus dem Michael Müller Verlag... Ich halte sie für sehr gut recherchiert... Ausdrücklich betone ich hier das mich keiner der drei genannten Verlage irgendwie unterstützt...  Überhaupt habe ich diese Reise ausschließlich selbst finanziert...


Ungern buche ich Flüge oder Hotels über das Web... ja, auch hier bin ich Oldschool... Ich kommuniziere lieber direkt mit Menschen und habe auch gerne ausgedrucktes Papier in Händen... Egal ob es sich um Hotelbuchungen handelt oder um Flugreisen oder sonstige Passagen etc. ... Und wenn ich schon die Verlage erwähnt habe... Dank auch an das Team vom DER Reisebüro in Schleswig für die Geduld die ihr dort mit mir habt...


Die Reisen im Landesinneren habe ich vor Ort gebucht. Zahara Tours als deren Veranstalter kann ich ebenfalls enpfehlen...


Nun - und geflogen bin ich mit Oman Air... was soll ich sagen, der Flieger ist nicht abgestürzt, und wenn schon, wär ja auch nicht meiner gewesen... Spaß beiseite auch mit Oman Air -Frankfurt Muscat und Retour-  würde ich bedenkenlos wieder Fliegen, danke auch euch, hat Spass mit euch gemacht...


Und wer von euch, -mir leider unbekannten-,  für den Oman angefixt wurde... Würde mich freuen von euch zu hören, von den Erfahrungen die ihr dort macht, und überhaupt wo ihr unterwegs seid...


Inshallah - vielleicht komme ich ja mal wieder...





Montag, 2. April 2018

Unterwegs im Morgenland - in den Bergen

Genau betrachtet gibt es im Oman zwei Gebirge die den Namen verdienen... Das Hadjar- und das Dhofargebirge. Wie eine Sichel ausgebildet liegt das Hadjargebirge im Nordosten des Landes. Die Spitze der Schneide berührt mit der Halbinsel Musandan die Meerenge von Hormus und trennt so den Persichen Golf und den Golf von Oman, der Stiel der Sichel beginnt etwa bei Muscat und verläuft  von dort aus, ungefähr bis Sur, parallel zum Golf von Oman. Das Hadjar Gebirge wird in einen östlichen und einen westlichen Teil gegliedert. das Dhofargebirge befindet sich im Süden und berührt die Grenze zum Jemen.


Der östliche Teil des Hadjar, in dem wir uns bewegen, erreicht Höhen zwischen 1500 und 500 Metern. Einige sehr schöne Wadis befinden sich in ihm. Das Wadi Tiwi aus dem letzten Post z.B.



Als Wadi Dayqah Damm wird der größte Stausee des Omans bezeichnet. Er versorgt die Hauptsatdtregion mit Wasser. Fertiggestellt und geflutet 2009 erreicht seine Staumauer eine Höhe von 75 Metern bei einer Breite von etwa 400 Metern...  


Der tolle Blick in die phantastische Bergwelt lohnt den Abstecher hier hin allemal...


 Das, oder der, Wadi Dayqah ist einer der wenigen ganzjährlich Wasserführenden Flüsse des Oman



Beim Bau des Staudammes, wurde überwiegend Nachts betoniert zusätzlich musste der Beton  wegen der Gefahr des "schwindens" d.H. zu schnellem Wasserentzugs beim Abbindeprozess gekühlt eingebracht werden...


Ein weitere Abstecher lohnt ins Wadi Shab... aber von den kleinen Wasserfällen, die es nach einer halben Stunde Fußmarsch zu bestaunen gibt macht ihr euch besser selber ein Bild...


Sonntag, 1. April 2018

Unterwegs im Morgenland - weiter... weiter

Als Allah die Zeit schuf, schuf er sie reichlich - für uns deutsche oder, hmm... ich will es vielleicht anders ausdrücken. Für uns, die wir in der westlichen Hemisphäre, und Europa  -Deutschland in etwa in dessen Mitte- rechne ich zur westlichen Hemisphäre hinzu, oder sollte ich doch bessser Nordhalbkugel sagen... ? Egal... also der Spruch Time is Cash, time is Money... steht wohl in krassem Gegensatz zu dieser Weisheit...


Mir fällt da immer Momo, von Michael Ende und die Männer von der Zeitsparkasse ein... Ach so, wo wollte ich eigentlich hin? Also Zeit, ist im Oman etwas Ewiges... So hat man hier auch eine etwas andere Einstellung zur Zeit... Hektik ist unhöflich...  Die Reise sollte nicht nur deshalb mit genügend Zeit / Zeitpuffer geplant werden... Ruhetage -auch um die gewonnen Eindrücke zu verarbeiten- sind für mich gerade auf Fernreisen wichtig...


Dieses hektische rein und raus, ich mag es nicht... Möglichst viel möglichst in direkter Folge. Und wie ja schon mehrfach erwähnt... Wer ausschließlich zum Baden und Relaxen in die Ferne reist, und ansonsten in dem "Fremden" ausschließlich das "Unterentwickelte" sieht, der bleibe doch bitte daheim in seiner Strasse, seinem Tal, in seiner Kneipe...


Fliegen ist heute so billig wie nie, und sorry ich habe nicht wirklich verstanden warum dies so ist...
Und wenn der Tourismus auch Geld in die Kassen vieler spülen mag... Bin ich der Überzeugung das vieles in unserer Denk- / Sichtweise Krank ist...


jeder von uns, hat es durch sein Verhalten selbst in der Hand ob die negativen  oder die positiven Seiten des Tourismus -und ich bezeichne die positiven dann als Reisen- auch die Denkweise fremder Völker -über unseren westlichen Lebensstil- verändern mag... Manche vorbehalte muslimisch denkender Menschen haben durchaus ihre Berechtigung! Ballermanntourismus in den Oman... Wer genau hinschaut, Ansätze sind zu finden... Bitte ihr Entscheidungsträger in den großen Konzernen, die ihr euren Aktionären noch mehr und immer noch mehr Rendite bringen müsst... ihr Getriebenen und ihr Treiber... Haltet ein und denkt nach... Nicht nur Christen bezeichnen die "Gier" als eine der Todsünden...


So, musste raus... Für mich geht es nun weiter... Wadi Tiwi... 


Ein Wadi ist ein ausgetrocknetes Flussbett... Zur Regenzeit sammelt sich in Becken und Mulden Wasser, welches einer üppigen Vegetation zum Leben verhilft...  Das Wadi Tiwi lässt sich mit dem PKW befahren...


Am Beginn des Wadi liegt eine kleine, gleichnamige Ortschaft... Kleines Restaurant und Bank...